Unsere Geschichte

Wir blicken mittlerweile auf mehr als 80 Jahren Firmengeschichte des Familienunternehmens Zollner zurück.

Es begann alles im Jahre 1930 als Lorenz Spötzl mit seinem Pferdefuhrwerk anfing, Milch aus den umliegenden Höfen zur nahen Molkerei zu transportieren.

Auch in der Zeit des 2. Weltkriegs durfte er sein Geschäft weiterführen, da die Versorgung mit Lebensmitteln hohe Priorität hatte. Nach Kriegsende kaufte sich der Sohn Peter Spötzl seinen ersten gebrauchten Lastwagen und vereinfachte damit die Arbeit seines Vaters um ein Vielfaches. Später begann er Baumaterial zu transportieren. 1958 heiratet Peter Spötzl Adolfine Gruber. Nur 9 Wochen nach der Hochzeit erlitt Peter Spötzl einen tödlichen Unfall und seine junge Witwe Adolfine musste das Unternehmen alleine weiterführen.

Sie machte kurzerhand den LKW Führerschein und nahm das Steuer selbst in die Hand. Die geschäftstüchtige Frau baute das Geschäft aus und kaufte 1960 einen weiteren Lastwagen. Zur gleichen Zeit fand Adolfine auch ihr zweites Glück. Ihr zweiter Ehemann Peter Zollner verzichtete damals auf die elterliche Landwirtschaft und half stattdessen seiner Frau im Unternehmen. Die beiden transportierten immer noch überwiegend Baumaterialien wie Ziegel, Kies und Zement.

1965 wurde das Fuhrunternehmen offiziell auf den neuen Familiennamen “Zollner” umgeschrieben. Im Laufe der Jahre änderten sich die zu transportierenden Güter und 1967 wurde das erste Silofahrzeug angeschafft. Damit war Peter Zollner der erste, der für die Firma Meggle (Milchindustrie) das Lebensmittel Laktose in einem Silozug unverpackt transportierte. Bis heute zählt die Firma Meggle zu den Kunden die unserem Unternehmen vertrauen, wenn es um den Transport ihrer hochwertigen Güter geht

In der Zwischenzeit hatte Adolfine ihren Platz hinter dem Lenkrad aufgegeben und dafür im Büro Platz genommen. So konnte sie weiter beim Ausbau des Unternehmens mitwirken und trotzdem immer für ihre 3 Kinder da sein. 1970 erhielt das Unternehmen die erste blaue Konzession und damit konnte der Aktionsradius des mittlerweile 5 LKW umfassenden Betriebes deutlich erweitert werden. Das Unternehmen hatte sich auf den Silo- und Tanktransport spezialisiert. In Zusammenarbeit mit einem Fahrzeughersteller war Peter Zollner 1972 maßgeblich an der Entwicklung des ersten Großraum-Silos beteiligt.

1991 änderte sich der Name des Unternehmens erneut. Diesmal war eine erfreuliche Entwicklung dafür ausschlaggebend. Aus dem Fuhrunternehmen wurde eine anerkannte Abfertigungsspedition (Internationale Spedition Peter Zollner), die von nun an ihre Fahrzeuge durch ganz Europa dirigieren durfte.

2001 übergaben Peter und Adolfine Zollner ihren Betrieb an die beiden Söhne Peter und Josef. Das Unternehmen wurde in eine GmbH & Co. KG umgewandelt und erhielt den heute gültigen Namen Zollner Spedition GmbH & Co. KG.
2005 wurde begonnen, einen Teil der mittlerweile 27 Fahrzeuge umfassenden Flotte auf Pflanzenöltechnologie umzurüsten. Bis 2009 erfolgte dies bei mehr als die Hälfte der Fahrzeuge, ehe die Bundesregierung durch eine Zusatzsteuer das Fahren mit Pflanzenöl unwirtschaftlich werden ließ.
Jetzt zahlte sich aus, dass schon in den Jahren davor viel Wert auf Mitarbeiterschulungen gerade für ökologisches und ökonomisches Fahren gelegt wurde. Bereits seit 2005 wurde im Bereich Fahrzeugmanagement mit dem satelitengestütem Navigations- und Ortungssystem von Fleetboard gearbeitet.

Der hohen Motivation aller Mitarbeiter und den vorgenommenen Umstrukturierungen im Betriebsablauf ist es zu verdanken, dass dem Unternehmen das wirtschaftliche Tief des Jahres 2009 nicht viel anhaben konnte. So wurde positiv in die Zukunft geschaut und 2010 in den Aufbau eines Dokumentenmanagement-System und der Integration einer papierlosen Archivierung investiert. Durch dir Einführung von DokuFrame ist es uns gelungen die Abläufe, besonders in Hinsicht auf die steigende Dokumentenflut, zu vereinfachen und dadurch schnell und übersichtlich auf Wünsche und Vorgaben unserer Kunden eingehen zu können. Seit dem Wechsel des Telematikanbieters in 2014 zu Spedion können wir dies auch transparent an unserer Fahrer weitergeben. Jedes Fahrzeug ist seither mit einem Tablet ausgestattet, auf dem qualitätsrelevante Dokumente stetig aktualisiert dem Fahrer zur Verfügung gestellt werden können..
Der Fuhrpark wurde seit 2010 auf eine gesunde und wirtschaftliche Größe von 20 Fahrzeugen gehalten.

Besonders Augenmerk wurde auf regelmäßge Fahrerschulung gelegt. So wurde auch ein BBS-Trainer implementiert, mit dem stets auf individuelle Bedürfnisse eingegangen werden kann.

Im Jahr 2014 verloren wir mit Peter Zollner jun. unseren ehemaligen Geschätsführer, der bereits 2011 wegen gesundheitlichen Gründen aus dem Unternehmen schied.
Schmerzlich Abschied nehmen mussten wir auch 2015 von unserem Senior-Chef Peter Zollner, der kurz davor noch seinen 80. Geburtstag feiern durfte. Mit Ihm haben wir einen einen offenen und humorvollen Menschen verloren, der sich bis zu letzt in der Firma engagiert hat.

Trotz alledem sehen wir positiv in die weitere Zukunft und stellen uns den täglich neuen Herausforderungen, um Ihre Leistung mit Qualität und Wirtschaftlichkeit transportieren zu können.